fischer Befestigungssysteme Hauptkatalog Seite 785
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Grundlegende Kenntnisse der Befestigungstechnik Bemessung von Dübelverbindungen Bei der Bemessung von Verankerungen unterscheidet man grundsätzlich zwei Verfahren. Verfahren mit einem globalen Sicherheitsbeiwert Hierbei werden zulässige Lasten aus den Bruchlastmittelwerten bzw. den 5 %-Fraktilwerten ermittelt und der Einwirkung gegenübergestellt. Die Höhe des Sicherheitsbeiwertes ist abhängig vom Dübelsystem und der Montageart und äußeren Einflüssen wie Temperatur oder Feuchtigkeit. Die globalen Sicherheitswerte liegen in der Regel zwischen γ = 3 (Stahl- und Verbunddübel) und γ = 5 (Kunststoffdübel). Verfahren mit Teilsicherheitsbeiwerten In der EN 1992-4 werden drei verschiedene Bemessungsverfahren unterschieden (A, B und C), wobei das Verfahren A das bedeutendste ist und die wirtschaftlichste Methode darstellt, da Dübel für alle Lastrichtungen und Versagensarten gesondert betrachtet werden. Die Verfahren B und C spielen eine untergeordnete Rolle und kommen kaum zum Einsatz. Für den täglichen Gebrauch und für den Nachweis von Dübeln hat fischer eine einfache und leistungsstarke Bemessungssoftware entwickelt: fischer - C-FIX. Die Software ermöglicht Planern und Anwendern, Dübelverbindungen nach verschiedenen Bemessungsverfahren einfach und schnell zu berechnen. Die Möglichkeit von Mehrfachbemessungen vereinfacht die Auswahl des Dübelsystems hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Kriterien. Hierbei wird nachgewiesen, dass der Bemessungswert der Beanspruchung Sd den Bemessungswert der Beanspruchbarkeit Rd nicht überschreitet S d ≤ Rd. Die Ermittlung der Bemessungswerte der Einwirkung erfolgt nach EN1990 (Eurocode 0) mit nationalem Anhang. Der Bemessungswert des Widerstands wird aus dem charakteristischen Widerstand und einem Material-Teilsicherheitsbeiwert γM ermittelt, der die Streuung des Materials berücksichtigt. Die Werte können direkt aus der ETA entnommen, bzw. ermittelt werden. Sicherheit (und damit die Bemessung) ist nationales Recht. Die Bemessungsmethode sowie die zugehörigen Teilsicherheitsbeiwerte werden vom Mitgliedsstaat festgelegt. 17 In den ETA’s sind die produktspezifischen Werte (z. B.für die Montage) angegeben, mit denen dann der Teilsicherheitsbeiwert γM errechnet wird. Die Bemessungsnorm EN 1992-4, enthält in den ggf. vorhandenen nationalen Anhängen die jeweils national festgelegten Teilsicherheitsbeiwerte. 785
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