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CEE-Stromverteilung von brennenstuhl® Anforderungen an die Stromversorgung auf Baustellen CEE -Steckvorrichtungen CEE-Baustromverteiler Die Bezeichnung „CEE Steckvorrichtung“ entstand aus der internationalen Normung (1966). CEE steht für die Internationale Kommission für die Regelung der Zulassung elektrischer Ausrüstungen. CEE-Steckvorrichtungen verschiedener Hersteller sind untereinander kompatibel, sofern sie mit derselben Polzahl und Frequenz, mit gleichen Bemessungsströmen und Nennbetriebsspannungsbereichen ausgelegt und nach IEC/EN 60309 genormt sind. CEE-Baustromverteiler dienen zur Versorgung von meist handgeführten Elektrowerkzeugen über Steckvorrichtungen und haben eine Anschlussleistung von 11 bis 44 kVA. Sie sind für den Einsatz auf Baustellen und in der Industrie vorgesehen und werden mit Verteiler- oder Anschlussverteilerschränken über CEE-Gerätestecker nachgeschaltet. Die 12 Stellungen des Schutzkontaktes verhindern ein zusammenstecken von Steckvorrichtungen mit verschiedenen Spannungen und Frequenzen. CEE-Stecker sind mit einer „Nase“ und CEE-Steckdosen/Kupplungen mit einer „Nut“ versehen. Ein unbeabsichtigtes falsches Zusammenstecken wird dadurch verhindert, dass der Schutzleiter (PE) einen größeren Durchmesser hat als die Kontaktstifte der Außenleiter. Die Ziffer mit dem nachfolgenden Buchstaben „h“ gibt die Stellung der Schutzleiterkontaktbuchse an. Wenn die Steckdose oder Kupplung von der Vorderseite betrachtet und mit dem Ziffernblatt einer Uhr verglichen wird muss die Nut für die Grundnase auf der 6h-Stellung gehalten werden. 12h 11h 1h 10h 2h L2 L3 9h 3h L1 N PE 8h 4h 7h 5h 6h CEE-Steckvorrichtungen nach IEC/EN 60309 können bei einer Umgebungstemperatur von -25 °C bis +40 °C eingesetzt werden. Bei Verwendung vorgeschalteter Baustromverteilern können angeschlossene Geräte ohne Fehlerstromschutzschalter (RCD bzw. FI) verwendet werden. Der Schutz gegen Fehlerströme ist dann durch die im speisenden CEE-Baustromverteiler eingebauten Fehlerstromschutzschalter sichergestellt. Der Fehlerstromschutzschalter schützt vor Fehlerströmen (z.B. einem unzulässig hohen Strom zur Erde) und trägt damit maßgeblich zum Personenschutz bei. Ein Leitungsschutzschalter hingegen schützt vor Überstrom und vor Kurzschlüssen und trennt in diesen Fällen den betreffenden Stromkreis. Anforderungen nach DGUV Information 203-006 (ehemals BGI 608) an die Stromversorgung auf Bau- und Montagestellen: • Baustromverteiler müssen mind. die Schutzart IP44 aufweisen. • Jeder Baustromverteiler mit mind. einem Anschlusspunkt muss eine frei zugängliche Einrichtung zum Trennen haben (auch FehlerstromSchutzeinrichtung/FI möglich). • Bewegliche Leitungen vom Typ H07RN-F oder H07BQ-F müssen eingesetzt werden • Der Verteiler muss in Schutzklasse II (schutzisoliertes Betriebsmittel mit doppelter/verstärkter Isolierung) ausgeführt sein. • An Stellen mit mechanisch hoher Belastung muss die Leitung geschützt verlegt werden.
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