Thermdrill Ratgeber Page 5
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3 Das Problem traditioneller Verbindungstechniken Betrachtet man die Problematik von Schraubverbindungen bei geringen Wandstärken wird schnell klar dass in dünnwandigen Rohre, Profile oder Bleche meist nur 1-2 Gewindegänge eingebracht werden können (Abb.1) Dies ist zu wenig für ein belastbares Gewinde. Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Um die Anzahl der Gewindegänge - und damit die Tragfähigkeit - zu erhöhen werden in der Regel Schweißmuttern (Abb.2) oder Nietmuttern (Abb.3) verwendet. Gerade bei Rundrohren zeigt sich die Problematik der traditionellen Verbindungstechniken wie Nietmuttern am Deutlichsten. Durch die Krümmung des Rohres wird nicht nur die Auflagefläche reduziert, sondern damit auch das Haltemoment der Nietmutter. • • • • • Abb. zeigt eine „verquetschte“ Nietmutter in einem VA-Rohr mit 2,0 mm Wandstärke. Der gelbe Pfeil zeigt die geringe Kontaktfläche, die das Haltemoment reduziert. Beim THERMDRILL® Verfahren dagegen wird die Gewindebuchse (Abb.4) ohne Verwendung von Einsätzen aus dem vorhanden Material geformt. Die Voraussetzung für 100%ig verdrehsichere und wackelfreie Schraubverbindungen, die auch extremen Belastungen sicher stand hält.
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