Ganter Norm-elemente - Hauptkatalog Page 2156
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Sanline Allgemeine Hinweise Einleitung Griffe und Bedienelemente können Überträger von vielen Krankheitserregern sein. Bei jedem Handkontakt setzen sich Bakterien und Keime auf der Oberfläche fest, wo sie sich dann, z. B. zwischen zwei Reinigungszyklen, über die Zeit ungehemmt vermehren können. Kommt es nachfolgend zu wiederholtem Handkontakt durch eine oder mehrere Personen, übertragen sich die vermehrten Krankheitserreger weiter. Durch die antibakteriell wirkenden Normelemente der Produktfamilie Sanline kann verhindert werden, dass sich Bakterien und Keime auf einem Bedienelement vermehren können. Dadurch wird die Verbreitung und Ansteckung bakteriell verursachter Krankheiten aktiv verringert. Innerhalb der Produktfamilie Sanline gibt es zwei unterschiedliche Wirkprinzipien: Normteile aus Kunststoff mit Additiven auf Silberionen-Basis und Normteile aus Metall mit einer Pulverbeschichtung auf Zinkmolybdat-Basis. Beide Prinzipien zerstören die Zellwände der Mikroorganismen und töten sie dadurch ab. Die antibakterielle Wirksamkeit bleibt auch bei häufigen Reinigungszyklen über lange Zeit erhalten und ist für den Benutzer absolut unbedenklich. Mit ihren antibakteriellen Eigenschaften sind die Sanline Bedienelemente prädestiniert für Bereiche mit erhöhten hygienischen Anforderungen. Dazu gehören beispielsweise Kliniken, Arztpraxen, Reha- und Pflegeeinrichtungen, aber auch Kantinen, lebensmittelverarbeitende Betriebe oder Agrarbetriebe mit Tierhaltung. Auch dort, wo viele Menschen mit Griffen und Bedienelementen in Kontakt kommen, senken die Sanline-Produkte das Infektionsrisiko, in Stadien und Konzerthallen, Freizeitparks und Wellnessanlagen ebenso wie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Funktionsweise - Kunststoff mit Silberionen Mit Silberionen ausgerüstete Kunststoffe hemmen die Ansiedlung und die Vermehrung von Bakterien und Keimen auf der Oberfläche. Die Wirkung basiert auf einem natürlichen Prinzip und ist über lange Zeit kontinuierlich aktiv. Dabei diffundieren Silberionen (Ag+) aus der Kunststoffoberfläche und setzen sich an der Zellwand der Mikrobe fest. Nach kurzer Zeit durchbrechen die Silberionen die Zellwand der Mikrobe und stören die Enzymaktivität innerhalb der Zelle. Das Erbgut der Mikrobe wird dabei so angegriffen, dass die weitere Zellteilung verhindert und schließlich der Keim abgetötet wird. Die antibakterielle Wirkung des Additives wird durch wiederholtes Reinigen mit Seife oder Lösungsmittel nicht gemindert. Selbst bei Sterilisationstemperaturen bis 130 °C bleibt die Wirkung erhalten. Seite 2154 | Allgemeine Hinweise
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