Tyrolit - Produktprogramm Diamantwerkzeuge Seite 338
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SICHERHEIT 336 Problemdiagnose Diamant-Trennscheiben 1. Zu schneller Verschleiß – Die verwendete Sägespezifikation ist für das zu bearbeitende Material zu weich. Verwenden Sie eine härtere Spezifikation. – Unzureichende Wasserzufuhr. Passen Sie den Wasserzufluss an und / oder kontrollieren Sie die Zuleitungen. – Das Sägeblatt läuft unrund (Hochschlag), was den Verschleiß beschleunigt. Der Grund für Hochschlag können schlechte Lager, Abnutzung der Welle oder die Verwendung einer im Vergleich zum zu schneidenden Material zu harte Sägespezifikation sein. Kontrollieren Sie den Zustand der Maschine oder verwenden Sie eine weichere Spezifikation. – Die Umfangsgeschwindigkeit des Sägeblattes ist zu gering. Sägen wirken bei zu geringer Umfangsgeschwindigkeit wesentlich weicher. Erhöhen Sie die Drehzahl. 2. Unterschneiden Der Effekt des Unterschneidens des Trägerkörpers ist ein spezifisches Problem, das vorwiegend beim Trennen von abrasiven Materialien wie Asphalt oder Frischbeton auftritt. Der Trägerkörper spitzt sich unterhalb der Segmente stark zu, dies kann letztendlich zum Segmentverlust führen. – Achten Sie auf ausreichende Wasserzufuhr. Nur genügend Wasser transportiert den abrasiven Schleifschlamm aus der Kontaktzone und vermindert somit den Unterschneidungseffekt. – Schneiden Sie nicht in den Unterbau des Straßenbelages (Schotter oder Sand). Das lose Material scheuert stark am Trägerkörper und spitzt diesen unterhalb der Segmente zu. Achtung: Werkzeug aus Sicherheitsgründen nicht weiter verwenden! 3. Säge schneidet nicht – Die Spezifikation ist zu hart für das zu bearbeitende Material. Überprüfen Sie, ob die Spezifikation geeignet ist. Leicht polierte, bzw. stumpfe Sageblätter können durch Schneiden in weiches, abrasives Material wieder aufgeschärft werden. – Die Antriebsleistung der Maschine ist zu gering für die verwendete Spezifikation. Stellen Sie sicher dass Spezifikation der Maschinenleistung und dem Material angepasst ist. Überprüfen Sie auch öfters die Keilriemenspannung um eine optimale Kraftübertragung sicherzustellen. – Die Drehzahl ist zu hoch. Reduzieren Sie die Drehzahl. Sollte die Drehzahl nicht verändert werden können, führen Sie den Schnitt in mehreren Zustellungen durch. – Das Blatt ist nicht richtig montiert. Achten Sie auf die korrekte Laufrichtung der Säge (Drehrichtungspfeil). 4. Überhitzung Überhitzung kann mehrere Probleme verursachen wie Spannungsverlust, Risse im Trägerkörper bis hin zu Segmentverlust (bei gelöteten Sägen). Überhitzung ist erkennbar an einer Schwarz- bzw. Blaufärbung an Trägerkörper oder Segmenten. – Achten Sie bei Nassschnittsägen auf ausreichende Wasserzufuhr. Überprüfen Sie die Wasserzuführung und stellen Sie sicher, dass beide Seiten des Sägeblattes umspült werden. – Zu hoher Schnittdruck führt bei Trockenschnittwerkzeugen zur Überhitzung. Im Pendelschnitt arbeiten und notwendige Kühlphasen einlegen. Nicht mit zu hohem Anpressdruck arbeiten – das Maschinengewicht ist ausreichend. 5. Segmentverlust – Verrücken der Maschine während sich die Säge noch im Schnitt befindet. – Die Säge ist zu hart für das zu bearbeitende Material und fängt im Schnitt an zu schlagen. Verwenden Sie eine weichere Spezifikation. – Der Trägerkörper wurde unterschnitten. Achten Sie auf ausreichende Wasserzufuhr und schneiden Sie nicht in den Unterbau des Straßenbelags (Schotter). – Eine kurze Unterbrechung der Kühlung kann bei gelöteten Segmenten durch Überhitzung zur Zerstörung der Lötverbindung führen. – Die Säge wurde nicht ordentlich montiert und beginnt zu flattern. Achtung: Werkzeug aus Sicherheitsgründen nicht weiter verwenden!
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