Rothoblaas - Bänder, Dichtungsmittel und Bahnen Seite 27
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ABDICHTUNG Die Befestigung am Boden ist zweifellos eine der kompliziertesten Phasen bei der Holzkonstruktion. Deshalb ist es unerlässlich, dieses Konstruktionsdetail genau zu planen und umzusetzen. Die vorgeschlagenen Empfehlungen beziehen sich auf die verschiedenen nationalen Normen (DIN 688002, ÖNORM B 2320 und FLA-Leitfaden), die den konstruktiven Holzschutz bevorzugen, bei dem sichergestellt wird, dass sich am Sockel des Gebäudes weder Wasser noch Feuchtigkeit befinden. DIREKTEN KONTAKT VERMEIDEN KAPILLARES AUFSTEIGEN VERMEIDEN Um zu verhindern, dass der Fußpunkt des Gebäudes mit dem feuchten Boden in Berührung kommt, muss die Holzkonstruktion oberhalb der Entwässerung installiert werden. Um die Feuchtigkeitswanderung vom Betons zur Holzwand zu verhindern, muss eine wasserundurchlässige Sperre zwischen Beton und Holzkonstruktion angebracht werden. KONDENSATION IN DEN DÄMMSCHICHTEN VERMEIDEN DAS 4-D-GESETZ DEFLECTION (ABLEITUNG) Ableitung von Regen durch konstruktive Entscheidungen, anhand derer die Auswirkungen von Regenwasser auf die Hülle (schräge Dächer, Auskragungen, Anschlussstreifen usw.) minimiert werden können. DRAINAGE (ENTWÄSSERUNG) Entwurf einer Entwässerungsführung mit dem Ziel, Wasser so schnell wie möglich vom Gebäude wegzuleiten (Entwässerungsboden, Hangschichten usw.). DRYING (TROCKNUNG) In korrekt geplanten Gebäuden kann das Wasser verdampfen, und die Feuchtigkeit kann aus den Schichten entweichen. DURABLE MATERIALS (LANGLEBIGE MATERIALIEN) Da es sich oftmals um eine der kältesten Stellen im Gebäude handelt, ist es wichtig, das Problem der Wärmebrücke zu lösen und die Luftdichtheit zu gewährleisten. Für Verbindungen, die nicht mit den anderen 3 Grundsätzen übereinstimmen, ist bei der Planung des Projekts die Verwendung langlebiger Materialien vorzusehen. BÄNDER UND DICHTUNGSMITTEL | ABDICHTUNG | 27
339 Seiten | Gültig bis 04/2024 | Vorherige Seite | Nächste Seite
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