AMF Katalog Hydraulische Spanntechnik Seite 6
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wichtiges und wissenswertes EmpFEHlUNgEN UNd kENNgrössEN ölHydraUlIscHEr gErätE UNd aNlagEN. allgEmEIN: alle kenngrößen werden in anlehnung an die Din Vorschrif ten veröf fentlicht. ölEmpFEHlUNg: Öltemperatur (°c) 0 –40 10 –50 Bezeichnung nach Din 51 524 Viskosität nach Din iSo 3448 Hl, HlP 22 oder HlPD 22 iSo VG 22 Hl, HlP 32 oder HlPD 32 iSo VG 32 spaNNElEmENtE: Druckbereich: Bei dauerbetriebsdrücken unter 80 bar muss dies bei der Bestellung angegeben werden, da hierbei eventuell eine andere Dichtungskombination gewählt werden muss. umgebungstemperatur: –10°c bis +60°c Wärmeausdehnung: Bei verhinderter Wärmeausdehnung in einem Hydrauliksystem beträgt der Druckanstieg ca. 10 bar pro 1°c Erwärmung. Hier ist eine Überdruck-absicherung notwendig. Dichtungen: > > > > > o-ringe aus nBr oder Pu Stützringe aus PtFE Flanschabdichtungen aus PtFE, nBr, Pu oder cu turcon-Glydring aus PtFE oder aus Pu abstreifring aus Pu oder nBr Bei höheren umgebungs-temperaturen müssen die Spannelemente mit wärme beständigen Dichtungen (Viton® oder ähnliches) ausgestattet werden. Diese sind auf anfrage lieferbar. Einbaulage: Beliebig, sofern nichts anderes angegeben. kolbenquerkraf t: Die kolbenquerkraf t darf auf keinen Fall 5% der nominellen Zylinderkraf t überschreiten. Hubgeschwindigkeit: 0,01– 0,5 m/s (Bei Schwenkspannern unbedingt angaben beachten!). leckölanfall: Dynamisch = bis 32 mm kolben-Ø: < 0,3 cm³ pro 1000 Doppelhübe und 10 mm Hub (HlP 22) ab 40 mm kolben-Ø: < 0,6 cm³ pro 1000 Doppelhübe und 10 mm Hub (HlP 22) Statisch = kein leckölanfall zU IHrEr sIcHErHEIt: um Verletzungen weitgehend auszuschließen, darf zwischen Werkstück und Spannelement der ma ximale abstand von 4 mm (nach Din En iSo 13857, teil 1) nicht überschritten werden. Spannelemente sind so einzustellen, dass nach erfolgter Spannung ein möglicher resthub am Spannzylinder verbleibt, um eine ausreichend sichere Werkstückspannung zu gewährleisten. scHl aUcHVErbINdUNgEN: Beim Einsatz von Hochdruckschläuchen muss Folgendes beachtet werden: > > > > > > der zulässige Betriebsdruck der Biegeradius das anziehdrehmoment der Überwurfmutter dynamischer oder statischer Einsatz die umgebungseinflüsse das Datum für die zulässige Verwendungsdauer roHrlEItUNgEN: nahtloses Stahl-rohr, phosphatiert und geölt, Ø 8×2 mm, nach Din En 10305. rohrleitungen so kurz wie möglich ausführen, speziell bei einfach wirkenden Zylindern. rohrbogen mit möglichst großem radius ausführen. aNscHlUssgEwINdE: Whitworth-rohrgewinde Einschraubloch Form X nach Din 3852, Blatt 2. abdichtung durch Dichtkante. kein teflonband oder zusätzliche Dichtmittel verwenden. staUdrUck Im Hydr aUlIksystEm: INbEtrIEbNaHmE UNd wartUNg: in Zylindern, Ventilen oder leitungen und Verschraubungen entsteht reibung. um diese zu überwinden, werden ca. 2 bar Öldruck benötigt. Bei einfach wirkenden Zylindern mit Federrückzug muss der Staudruck durch möglichst kurze Zuleitung sowie kleine Masse an der kolbenstange verringert werden. Ma x. zulässiger Staudruck beim lösen darf nicht überschritten werden. Der Gegendruck im rücklauf sollte 0,5 bar nicht überschreiten. Bei doppelt wirkenden Elementen kommt es leicht zu Staudrücken, wenn die Stangenseite beaufschlagt wird. Das relativ große Ölvolumen auf der kolbenseite kann teilweise nicht schnell genug abfließen. Der verursachte Staudruck hat normalerweise keine negativen auswirkungen auf die Elemente. > nur sauberes, vorgeschriebenes Hydrauliköl verwenden. > Vor der inbetriebnahme die Montageanleitung beachten! > Das Hydrauliksystem bei niedrigem Betriebsdruck am höchsten Punkt blasenfrei entlüf ten. Hydraulikwegesitzventile sind gegen Schmutz sehr empfindlich. Daher sollten Verunreinigungen des Druckmediums vermieden werden. Ein Ölwechsel im halbjährlichen turnus wird empfohlen. Der Ölstand des Druckerzeugers sollte regelmäßig kontrolliert werden. Technische Änderungen vorbehalten. 6 HydrauliscHe spanntecHnik ANDREAS MAIER GmbH & Co. kG ∙ Phone: +49 711 5766-196 ∙ Web: www.amf.de
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