AMF Katalog Hydraulische Spanntechnik Seite 214
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abstützElEmENtE – tEcHniScHE inForMationEn bEtrIEbsdrUck: um eine garantierte klemmfunktion zu erreichen darf der minimale Betriebsdruck nicht unterschritten werden. Die höchste klemmkraf t wird bei ma ximalem Betriebsdruck erreicht. aNlEgEkr aFt: Die anlegekraf t mit Feder ist am größten bei min. abstand zwischen Einbaulage und Werkstück. QUErkr äFtE: abstützelemente nehmen nur kräf te in achsrichtung des kolbens auf. treten Querkräf te auf, wird die dünnwandige klemmhülse verformt. Die Funktion des abstützelementes ist nicht mehr gewährleistet. VolUmENstrom: Der zulässige Volumenstrom darf nicht überschritten werden. Der zulässige Volumenstrom kann mit einem Drosselrückschlagventil gesteuert werden. ist der Volumenstrom zu hoch, steigt der Öldruck so schnell an, dass der abstützbolzen geklemmt wird bevor er am Werkstück anliegt. Werden mehrere abstützelemente eingesetzt ist der zulässige Volumenstrom die Summe der einzelnen zulässigen Volumenströme. El astIscHE l äNgENäNdErUNg: Wie jedes Stahlteil haben auch die abstützelemente Bei starker Belastung tritt ein Setzverhalten auf. ENtlüFtUNg: Kraft (N) ein elastisches Verhalten. abstützelemente benötigen nur ein sehr kleines Ölvolumen. Weil das Hydrauliköl in der anschlussleitung kaum bewegt wird, ist ein sorgfältiges Entlüf ten notwendig. luf t im Öl kann die Spannzeit erheblich verlängern. Weg (mm) Bei nicht einwandfreier Entlüf tung kann ein Dieselef fekt entstehen und das Element zerstören. Entlüf ten immer bei niedrigem Druck. dIEsElEFFEk t: Wenn man Mineralöl, das luf tbläschen enthält, sehr schnell verdichtet, werden die Bläschen so stark erhitzt, dass eine Selbstzündung des luf t-Gas-Gemisches auf treten kann. Dadurch entsteht örtlich ein sehr hoher Druck- und temperaturanstieg, der auch Dichtungen beschädigen kann, sowie eine beschleunigte alterung des Öls verursacht. FEdErr aUmbElüFtUNg: Das freie Be- und Entlüf ten der Federräume muss sichergestellt sein. Der Belüf tungsanschluss muss entsprechend geschützt werden, bzw. angeordnet werden, damit keine kühlflüssigkeit angesaugt wird. Bei nichtbeachtung kann es zu Funktionsstörungen kommen. küHlFlüssIgkEIt UNd späNE: abstützelemente sollten generell vor Spänen und kühlwasser geschützt werden. Technische Änderungen vorbehalten. 214 HydrauliscHe spanntecHnik ANDREAS MAIER GmbH & Co. kG ∙ Phone: +49 711 5766-196 ∙ Web: www.amf.de
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