Högert Katalog Arbeitsschutzausrüstung Seite 180
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NORMEN DE ATEMWEGESCHUTZ Tabelle der Wirksamkeit der Filtrierung für einzelne Filterklassen FFP1 FFP2 FFP3 bis 4xMAK bis 10xMAK bis 30xMAK Wirksamkeit der Filtrierung 80% 94% 99% Gesamtleckage 20% 6% 1% <210 Pa <240 Pa <300 Pa Konzentration von Schadstoffen Anfänglicher Ausatmungswiderstand bei einem Luftdurchfluss 95 l/min. Die Norm EN 149:2001+A1:2009 – bezieht sich auf die Vorrichtungen zum Atemwegeschutz: Feinstaubhalbmasken. Sie regelt die Anforderungen, das Prüfverfahren sowie die Kennzeichnung. Sie findet auf Feinstaubhalbmasken der Schutzkategorie III Anwendung. Die Feinstaubhalbmasken werden drei Klassen nach ihrer Wirksamkeit zugeordnet: FFP1, FFP2, FFP3. Die Verwendung von Vorrichtungen zum Schutz der Atemwege ist erforderlich, wenn: die Konzentration von gefährlichen Stoffen in der Luft die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (den MAK-Wert) überschreitet; die Sauerstoffkonzentration in der eingeatmeten Luft unter 17 % fällt; die Temperatur der eingeatmeten Luft die maximale Norm, in der ein Mensch arbeiten kann, überschreitet. HANDSCHUTZ NORMENVERZEICHNIS EN 420 – Diese Norm bezieht sich auf Schutzhandschuhe unabhängig von der PSA-Kategorie (I, II, III). Sie regelt die allgemeinen Anforderungen, die Prüfverfahren, die Beständigkeit des Materials gegen das Eindringen von Wasser, die Unschädlichkeit, die Gebrauchsbequemlichkeit sowie die Wirksamkeit, die Kennzeichnung, die Herstellerinformation, aber auch den richtigen Entwurf und Aufbau von Handschuhen. Diese Norm legt u.a. einzelne Handschuhgrößen, die bestimmten Handgrößen zugeordnet sind, fest. Handschuhgröße Handlänge Handumkreis 6 (XS) 16,0 cm 15,2 cm 7 (S) 17,1 cm 17,8 cm 8 (M) 18,2 cm 20,3 cm 9 (L) 19,2 cm 22,9 cm 10 (XL) 20,4 cm 25,4 cm 11 (2XL) 21,5 cm 27,9 cm EN 388 – Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken. Diese Norm findet auf Handschuhe der PSA-Kategorie II Anwendung. Sie regelt die Anforderungen, die Prüfverfahren sowie die Informationen für Benutzer. Sie bezieht sich auf körperliche und mechanische Risiken, die mit dem Abreiben, Schneiden mit einer Schneide, Reißen sowie, in bestimmten Fällen, Stößen zusammenhängen. a. Abriebfestigkeit – Sie wird auf der Grundlage von der Anzahl von Zyklen gemessen, die notwendig sind, damit ein Loch entsteht. b. Schnittfestigkeit unter Anwendung eines Rundmessers – Sie wird auf der Grundlage von der Anzahl von Zyklen gemessen, die notwendig sind, um das Prüfmuster mithilfe von einem Rundmesser, das mit fester Geschwindigkeit rotiert, durchzuschneiden. Der Richtwert wird festgelegt, indem man das Ergebnis der Prüfung am Prüfmuster mit dem Ergebnis der Prüfung am Mustermaterial vergleicht. c. Reißfestigkeit – Sie wird auf der Grundlage der Kraft gemessen, die notwendig ist, um ein rechteckiges Prüfmuster, das bis zur Hälfte seiner Länge angeschnitten ist, komplett aufzureißen. d. Durchstichfestigkeit – Sie wird auf der Grundlage der Kraft gemessen, die notwendig ist, um das Prüfmuster mithilfe von einer Schneide mit Standardgröße, die sich mit einer Geschwindigkeit von 10 cm/min bewegt, durchzustechen. e. Schnittfestigkeit unter Anwendung einer geraden Schneide – Sie wird geprüft, indem eine gerade Schneide entlang das Prüfmuster geführt wird, bis es durchgeschnitten wird. f. 178 Stoßfestigkeit – Eine optionale Prüfung für Handschuhe mit Verstärkungen gegen Stöße im Bereich der Handinnenfläche, des Handrückens oder der Knöchel. Die Prüfung erfolgt gem. Norm EN 1359:2015.
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