PLANAM - Gesamtkatalog Seite 617
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EN 1149-3 PRÜFVERFAHREN MESSUNG DES LADUNGSABBAUS Messung des Abbaus elektrostatischer Ladung von der Oberfläche von Kleidungsmaterialien. Ladungsabbau = die Wanderung von Ladung über oder durch ein Material, wodurch die Ladungsdichte oder das Oberflächenpotenzial an dem Punkt, an dem sich die Ladung befand, verringert wird. Typische Einsatzgebiete sind Versorgungsbetriebe (z.B. Gas, Flüssigbrennstoffe, Treibstoffe), Petrochemie, Tankstellen, Tankreinigungen etc. HACCP Der Begriff HACCP steht für „Hazard Analysis and Critical Control Points“, was „Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte“ bedeutet. Die HACCP ist keine gesetzliche Vorschrift, sondern ein Leitfaden, bei dem unternehmensindividuelle Anforderungen möglich sind. Bei diesem Leitfaden handelt es sich nicht um PSA, sondern um den Schutz des Lebensmittels. DIN EN 10524 LEBENSMITTELHYGIENE Auf sichere Erdung, z.B. durch leitfähiges Schuhwerk (Durchgangswiderstand des Schuhs ≤ 10ex8), ist zu achten. Vollständige Körperbedeckung (auch der darunter getragenen Kleidung), in Ex-Bereichen nicht ausziehen. Kleidung stets geschlossen tragen. Ein Einsatz in der Explosionszone 0 und für Gas-/Dampf- und Luftgemische der Explosionsgruppe IIC erfordert zusätzliche arbeitsspezifische Risikoanalysen. EN 1149-5 LEISTUNGSANFORDERUNGEN FÜR ELEKTROSTATISCHE EIGENSCHAFTEN Diese Norm ist Teil einer Normenserie von Prüfverfahren und Anforderungen für elektrostatische Eigenschaften von Schutzkleidung. Sie legt die Anforderungen für elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung zur Vermeidung von zündfähigen Entladungen fest. In brennbaren Atmosphären, die mit Sauerstoff angereichert sind, können die Anforderungen möglicherweise nicht genügen. Diese Norm gilt nicht für den Schutz vor Netzspannung. Die Arbeitskleidung nach DIN 10524 ist keine PSA, die den Träger der Kleidung schützt. Die Normvorgaben dienen der Einhaltung von hygienisch einwandfreien Bedingungen beim Umgang mit Lebensmitteln. Art und Umfang der Arbeitsbekleidung ist auf die jeweils nötigen Gegebenheiten am Arbeitsplatz, die Art der Produkte und Prozesse abzustellen. Die Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben sollte vermeiden, dass durch eine ungeeignete Bekleidung bzw. einen nicht bestimmungsgemäßen Zustand eine nachteilige Beeinflussung der hergestellten, behandelten oder in Verkehr gebrachten Lebensmittel eintreten kann. Je nach Analyse der Risikoklasse (RK 1–3) ist der Wechsel der Kleidung vorgeschrieben: RK 1 = wöchentlicher Wechsel, RK 2 = täglicher Wechsel, RK 3 = mindestens täglicher Wechsel; bei allen Klassen kann je nach Verschmutzung ein früherer Wechsel notwendig sein. www. u vst a n d a r d 8 0 1 . c o m UVS 113363 T EST EX Z ü ri c h IEC 61482-2 SCHUTZKLEIDUNG GEGEN DIE THERMISCHEN GEFAHREN EINES ELEKTRISCHEN LICHTBOGENS DIE UV-SCHUTZKLEIDUNG MIT INTEGRIERTEM SONNENSCHUTZFAKTOR Die Norm bezieht sich auf eine Prüfung, die die Einwirkung eines Störlichtbogens auf die Körpervorderseite in Höhe des Brustbereiches simuliert. Die Kleidung ist keine elektrisch isolierende Schutzkleidung – sie dient nicht als Schutz gegen Körperdurchströmung. Zum vollständigen Personenschutz ist geeignete zusätzliche Schutzausrüstung (z.B. Handschuhe, Hauben, Visier) zu tragen. Kleidung stets geschlossen tragen. Die Schutzkleidung ist bei Arbeiten im Niederspannungsbereich wie z.B. Hausanschlusskästen zu tragen, um den Träger gegen die thermischen Auswirkungen eines Störlichtbogens zu schützen. Das größte menschliche Organ, die Haut, ist gerade im Sommer großen Gefahren ausgesetzt. Die UV-Strahlen der Sonne können das Hautkrebsrisiko steigern. Normale Textilien sind strahlendurchlässig und bieten keinen ausreichenden Schutz. Zertifizierte Sicherheit garantiert die UV-Schutzkleidung von PLANAM. Ausgestattet mit den UV-Schutz-Zertifikaten „PROTECT 80“ und „PROTECT 40“ gewährleistet die Kollektion eine optimale Prävention. Wie bei Sonnenschutzmitteln kennzeichnet der Wert den Schutzfaktor für
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