fischer WDVS-Befestigungen EWI Katalog Seite 61
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Bohren Der Baustoff entscheidet darüber, wie gebohrt wird. Vier Verfahren stehen zur Auswahl: Drehbohren: Bohren im Drehgang ohne Schlag, mit einem scharf angeschliffenen Hartmetallbohrer. Bei Lochsteinen und Baustoffen mit geringer Festigkeit, wird damit das Bohrloch nicht zu groß bzw. die Stege in Lochsteinen brechen nicht aus. Drehbohren Hartmetallbohrer bohren schneller, wenn sie ähnlich wie Stahlbohrer scharf angeschliffen sind. Es gibt auch spezielle Mauerwerksbohrer. Schlagbohren (Mechanisch): Drehen und eine große Anzahl Schläge mit geringem Hub mit der Schlagbohrmaschine, bei Vollbaustoffen mit dichtem Gefüge. Basiswissen Basiswissen Hammerbohren (Pneumatisch): Drehen und eine kleine Anzahl Schläge mit hoher Schlagenergie und großem Hub mit dem Bohrhammer, ebenfalls bei Vollbaustoffen mit dichtem Gefüge. Schlagbohren StandardHartmetallbohrer Scharf angeschliffener Hartmetallbohrer Hammerbohren ▸ Der Tipp vom Experten • Bei nahezu allen zugelassenen Dübeln ist Dreh- oder Hammerbohren in der Zulassung oder in der Leitlinie vorgeschrieben. • Bohrer mit übermäßig abgenutzten Schneiden-Eckmaß nicht mehr verwenden (siehe Bestimmungen der Zulassung). • Die Bohrlochtiefe ist immer genau angegeben und auf eine bestimmte Dicke des Verankerungsgrundes bezogen. Für allgemeine Anwendungen ohne Zulassung gilt als Faustregel: Erforderliche Dicke des Verankerungsgrundes = Bohrlochtiefe + 30 mm. 6 • Um eine Schiefstellung des Dübels zu vermeiden, muss immer rechtwinklig zum Verankerungsgrund gebohrt werden. Ausnahmefälle werden in den Dübelzulassungen und/ oder den Herstellerangaben geregelt (bis 5° ist tolerierbar). 57
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