fischer Befestigungssysteme Hauptkatalog Seite 638
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Grundlegende Kenntnisse der Befestigungstechnik Brandschutz in der Befestigungstechnik. Der Befestigungstechnik kommt im Brandschutz eine entscheidende Bedeutung zu, etwa die Funktionstauglichkeit und Standfestigkeit von Geländern, Leitungssystemen, Brandschutztüren oder Deckenelementen zu sichern. Die Bemessung der Dübel im Brandfall erfolgt nach der Technischen Regel EOTA TR020 oder nach Brandschutzgutachten. Die Kennzeichnung und Klassifikation von Ankern und Dübeln erfolgt allgemein zweistufig: 1 Brandverhalten (z. B. nicht brennbar) 2 Feuerwiderstandsdauer (z. B. R90) Hierzu sind die gesetzlichen Regelungen gemäß Schlussentwurf des Delegated Acts „Brandverhalten“ zu beachten. Vor der Brandprüfung EOTA TR020 ermöglicht nur Leistungsangaben für Dübel, die eine ETA für gerissenen Beton haben! Inzwischen dient ein neues Beurteilungspapier des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) zur Bestimmung der charakteristischen Lastwerte und der entsprechenden Feuerwiderstandsdauer. Der Teilsicherheitsbeiwert auf der Einwirkungsseite wird für den Brandfall mit γM = 1,0 angesetzt. 17 Die obigen Informationen sowie Werte in den Dübelzulassungen, beziehen sich jeweils auf die ungeschützte und somit direkt beflammten Anschlüsse mit Dübeln. Alternativ können Dübel auch durch Brandschutzplatten abgeschottet und somit vor direkter Beflammung geschützt werden. Während der Brandprüfung Nach der Brandprüfung 638 Für die Befestigung von Fassadensystemen kann angenommen werden, dass die Tragfähigkeit des bestimmten Kunststoffschraubdübels in Beton mit einem Außendurchmesser von 10 mm und einer Metallschraube mit einem Durchmesser von 7 mm und einer Verankerungstiefe von hef >= 50 mm und einer Kunststoffhülse aus Polyamid PA6 einen ausreichenden Feuerwiderstand von mindestens 90 Minuten (R90) besitzt, wenn die zulässige Last (keine dauernde zentrische Zuglast) ≤ 0,8 kN ist. Feuerschutztüren werden im System geprüft, ebenso die Befestigung von Brandschutzplatten.
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